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Professfeier im Kloster Mallersdorf

erstprofessUnter zahlreicher Beteiligung von Geistlichen, Schwestern, Angehörigen und Freunden legte Schwester Sarah Huber am Samstag, den 27. August 2011 in der Mutterhauskirche im Kloster Mallersdorf ihre Erstprofess ab. Sie war am 6. Oktober 2008 in unsere Ordengemeinschaft, die Gemeinschaft der Mallersdorfer Schwestern, eingetreten und im August 2009 eingekleidet worden. Nach den beiden Noviziatsjahren und einer mehrwöchiger Vorbereitung durch die Noviziatsleiterin Sr. M. Anne konnte Schwester Sarah nun ihre Erstprofess ablegen. Dadurch weiht eine Schwester ihr Leben in den Heiligen GelübdenBeim festlichen Gottesdienst in der Mutterhauskirche standen mit H. H. Superior Dr. Wilhelm Gegenfurtner noch H. H. Stadtpfarrer Flierl aus Tischenreuth und H. H. Altabt Emmeram Geser am Altar. Der Hauptzelebrant betonte in seiner Predigt, dass Jesus nachfolgen wie für den jungen Mann im Evangelium nach Markus 10,17 ff nicht nur heiße, alles zu verkaufen, sondern alles von Christus zu erhalten: „Komm und folge mir.“ Dies zeige sich in der Stunde der Erstprofess, dass Gott nicht zuerst fordert, sondern dass er zuerst schenkt und zwar sich selbst.
Am Ordensvater Franziskus, der mit seinen Gefährten Christus bettelarm folgen wollte, sehen wir Christen das Entscheidende: Gott beim Wort nehmen und sich absolut auf ihn verlassen. So lasse sich die junge Schwester jetzt in der Heiligen Profess total in die Freundschaft mit Christus eintauchen. Das Geheimnis dieser Berufung drückt auch die Inschrift auf der Brosche der Mallersdorfer Schwestern aus: „Die Liebe Christi drängt uns!“ Dadurch sehen sich die Schwestern auch dem Wort ihres Seligen Ordensgründers Paul Josef Nardini verpflichtet, der den Berufungsauftrag zusammenfassend so formuliert: „Liebe ist unser Leben, Liebe ist unsere Bestimmung, Liebe ist das Einzige, was Gott von uns fordert.“

Danach folgte die Ablegung der heiligen Profess in die Hände der Generaloberin M. Hiltrud Baumer mit der vollen Eingliederung der Schwester in die Ordensgemeinschaft. Die Novizin erhielt den schwarzen Schleier einer Professschwester, den Ring als Zeichen der Vermählung mit dem gekreuzigten Christus, den Namen der Gottesmutter Maria vor dem Ordensnamen und einen schmückenden Kranz für diesen Festtag. Die gesamte Feier wurde musikalisch festlich mit gestaltet durch den Schwesternchor unter Leitung von Schwester M. Petra Deinhofer.
    
erstprofess 2Beim anschließende Festmahl in froher, glücklicher Stimmung und vielen herzlichen Begegnungen mit Verwandten, Bekannten, Freunden und Mitschwestern, gratulierten die jungen Mitschwestern der Neuprofessin mit einem symbolischen Blumenstrauß und brachten damit viele gute Wünsche für das Ordensleben von Schwester M. Sarah zum Ausdruck.
Dieser frohe Festtag war Freude und Hoffnungszeichen für die gesamte Ordensfamilie der Mallersdorfer Schwestern, den alle dankbar mitfeierten.
der Armut, des Gehorsams und der ehelosen Keuschheit in Totalhingabe dem dreifaltigen Gott.

M. Godehard Haushofer