Mallersdorfer Schwestern - Kloster Mallersdorf

Aktuelles

Am 16. Januar 2019, wurde Sr. M. Sola Schaumann, die in unserem Konvent in Nkandla/Südafrika lebt, 99 Jahre alt und ist damit in ihrem 100. Lebensjahr. Bischof Xolelo Thaddeus Kumalo von Eshowe ist schon am Vorabend angereist und hat bereits morgens um 6:00 Uhr zusammen mit Pater Raphael Chonde OSB, dem Pfarrer von Nkandla, im Konvent einen Dankgottesdienst zu diesem Anlass gefeiert. In seiner Predigt hob er hervor, dass Sr. Sola noch lächeln, denken und argumentieren kann. Sie, die von ihren Mitmenschen liebevoll „Magogo“, Oma, genannt wird, sei eine Bereicherung für die Gemeinschaft, sowie auch für andere.

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Segnung durch  Bischof Xolelo Thaddeus Kumalo

Der Bischof bekundete seine Wertschätzung gegenüber Sr. Sola, ihrem Leben, ihrer Berufung, ihrem Einsatz und ihrem unermüdlichen Schaffen zum Wohle der Bevölkerung von Nkandla. Sr. Sola gehört zu den Pionierinnen, die im Januar 1955 als erste Mallersdorfer Schwestern nach Südafrika kamen. Nachdem Sr. Sola ihre eigene Fürbitte zum Dank für ihr Leben und für alle erhaltenen Gnaden gesprochen hatte, bat der Bischof sie, ihren Dank im gemeinsamen Singen des Magnifikat zum Ausdruck zu bringen.Sr. Sola feierte ihren Geburtstag im Konvent zusammen mit Sr. M. Michaelis Schaumann, ihrer jüngsten Schwester, die zum gleichen Konvent gehört und freute sich über den Besuch von Sophie Wagner, ihrer Großnichte, die zur Feier eigens aus Deutschland angereist ist. (Sr. M. Melinda Seiler)

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Sr. M. Sola zusammen mit ihrer Schwester M. Michaelis, ihrer Großnichte und Bischof Xolelo Thaddeus Kumalo

Auch heuer waren wieder 20 Frauen zum Jahreswechsel ins Kloster gekommen. Bekannte haben sich freudig begrüßt – neue Gesichter wurden herzlich aufgenommen, so dass sehr schnell eine Gemeinschaft entstand, in der sich jede wohlfühlen konnte.
Die Teilnahme an den Gebetszeiten mit der Schwesterngemeinschaft - Impulse zur Eigenbearbeitung - Gespräche - stilles Nachdenken – waren Angebote auf dem Weg hin zum Jahreswechsel. Den Übergang vom alten in das neue Jahr bildete eine Anbetungsstunde zusammen mit den Schwestern. Gemütliches Beisammen sein mit überraschenden Gesangstalenten, die zum Mitsingen einluden, gehörte selbstverständlich mit dazu. Gestärkt für den Weg durch das neue Jahr und dankbar für die gemeinsamen Tage fuhren die Teilnehmerinnen wieder nach Hause.

Das Fest der Hl. Familie, das jedes Jahr am Sonntag nach Weihnachten gefeiert wird, ist das Patronatsfest unserer Ordensgemeinschaft. Auch heuer hatte unser Diözesanbischof diesen Termin fest in seinem Kalender. Wie die Jahre zuvor kam er gerne, um mit uns das Patrozinium zum Fest der Hl. Familie zu feiern.

Fest der Hl. Familie


Zu diesem Gottesdienst sind immer auch Familien mit ihren Kindern eingeladen. Sichtlich erfreut zeigte sich der Bischof über die große Anzahl von Familien, die heuer gekommen waren. „Es kommen jedes Jahr mehr“, war seine erfreute Feststellung. Während der Predigt verließ der Bischof den Altarraum und gesellte sich unter die Zuhörer. So konnte er besser in Dialog treten. Sollte doch herausgefunden werden, welch wesentliche Aussage Jesus im vorgetragenen Evangelium getroffen hatte.

Fest der Hl. Familie

 

Es ging um die Antwort Jesu gegenüber seinen Eltern als sie ihn drei Tage gesucht hatten und ihn dann im Tempel fanden. „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr denn nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?“ Im weiteren Verlauf seiner Predigt legte er den Schwerpunkt auf die Hl. Familie als Vorbild für die Familien heute. Sie könne dies vor allem darin sein, dass auch heute die Familien gemeinsam beten und von Jesus erzählen sollen. Das besondere Gebetsanliegen im Gottesdienst galt den Kindern und Jugendlichen, die ohne Familie zurechtkommen müssen.


Am Ende des festlichen Gottesdienstes spendete Bischof Rudolf Voderholzer jedem einzelnen Kind den Segen und sprach ihm dadurch das Gesegnet-sein durch Gott zu. Mit einem gemeinsamen Festmahl, bei dem die Generaloberin, Sr. M. Jakobe Schmid, dem Bischof den Dank aller Schwestern aussprach für sein Kommen und Mitfeiern, klang der Festtag aus.

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